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Verbesserte Lebensqualität im Alter durch gezielte Ernährung

Abgesehen davon, dass der Mensch nicht nur von Brot alleine leben kann, sondern auch "Vitamine" für seine Seele braucht, wie Freude, Anerkennung, Hoffnung und Lebenssinn, ist doch die richtige Ernährung eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein hohes Alter in Gesundheit und Wohlbefinden.

Die mittlere Lebenserwartung der Europäer hat sich in den letzten hundert Jahren durch die fortschrittliche medizinische Versorgung und Verbesserung der Lebensqualität nahezu verdoppelt. Im Jahre 2010 werden schätzungsweise mehr als 20 % der Bevölkerung älter sein als 70 Jahre. Allerdings nehmen mit der steigenden Lebenserwartung auch moderne Alters- und Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, koronare Herzkrankheiten, Krebs, Osteoporose und Rheuma drastisch zu. Bei der Entstehung dieser Krankheiten spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Schätzungen zufolge ist etwa die Hälfte aller Erkrankungen in den westlichen Industrienationen auf eine falsche oder mangelhafte Ernährung zurückzuführen, nachdem sich im Laufe der Menschheitsgeschichte unser Ernährungsverhalten immer mehr von dem rein biologischen Zweck der Ernährung entfernt hat. Während früher die Nahrungsaufnahme der notwendigen Energie- und Nährstoffversorgung diente, ist unsere heutige Ernährung durch Genuss und Überfluss geprägt. Energiereiche Nahrungsbestandteile wie Fett und Zucker sind übermäßig vertreten, dagegen mangelt es an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Energiebedarf

Der gesamte Energiebedarf nimmt im Alter ab, weil ältere Menschen zu weniger Aktivität neigen und einen langsameren Grundstoffwechsel aufweisen. Bei wenig Bewegung beträgt der Energiebedarf oft nur 1000 bis 1500 kcal pro Tag. Ein bis zwei Drittel der Kalorien sollten dabei aus Kohlenhydraten bezogen werden, wobei Vollkornprodukte bevorzugt und raffinierte Produkte auf ein Mindestmaß begrenzt werden sollten. Wünschenswert wäre es, den gesamten Fettkonsum auf weniger als 30 % der Kalorien auszumachen und den größten Teil aus einfach ungesättigten Fetten wie Olivenöl und mehrfach ungesättigten Fetten aus verschiedenen Pflanzen- oder Kernölen zu decken.

Wenn im Alter der Energiebdarf abnimmt, ist es zur Erhaltung der täglichen Nährstoffversorgung umso wichtiger, eine sorgfältige Wahl protein- und nährstoffreicher Lebensmittel zu treffen.

Eiweißbedarf

Der Eiweißbedarf älterer Menschen ist um etwa 20 % höher als derjenige von jüngeren Erwachsenen, der etwa 0,8 g pro kg Körpergewicht beträgt. Dieses zusätzliche Protein wird insbesondere benötigt, um Gewebeverluste auszugleichen und deren Regeneration zu unterstützen. Beachtet sollte dabei werden, dass tierisches Eiweiß wertvoller ist als pflanzliches. Mindestens 36 % des zugeführten Eiweißes sollten tierischer Natur sein - Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Käse enthalten unentbehrliche Aminosäuren als wichtigste Bausteine zum Aufbau körpereigener Eiweißstoffe.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Viele ältere Menschen haben einen Mangel an Vitaminen, weil im Alter die Aufnahmefähigkeit für Vitamine nachlässt. Was sich im ersten Fall auf das Immunsystem auswirken kann und im letzteren auf das Knochengerüst. Genauso bringt eine schlechte Kalziumversorgung die Gesundheit der Knochen vieler älterer Menschen in Gefahr. Die verminderte Empfänglichkeit des alternden Darms für Vitamin D ist teilweise auch für die zu geringe Kalziumaufnahme verantwortlich. Männer über 65 nehmen durchschnittlich nur 700 mg Kalzium pro Tag zu sich; Frauen sogar noch weniger. Die optimale Menge in diesem Alter beträgt mindestens 1.200 mg, und ältere Frauen benötigen noch größere Mengen: bis zu 2.000 mg pro Tag.

Ähnlich ist es bei den Spurenelementen: Sehr oft besteht ein Mangel an Zink, Selen und Chrom. Oft ist auch hier die Aufnahmefähigkeit nicht mehr so gegeben wie in jüngeren Jahren. Eine Unterversorgung mit Zink und Selen wirkt sich ebenfalls auf die körpereigenen Abwehrktäfte aus.

Durch Ernährung beeinflussbare altersbedingte körperliche Veränderungen

Gehirn und geistige Leistungsfähigkeit

Bei etwa einem Drittel der Menschen über 85 Jahre sind die geistigen Fähigkeiten erkennbar beeinträchtigt. Andererseits lässt sich feststellen, dass durch "Gehirntraining" und durch bewusste Ernährung die geistige Leistungsfähigkeit großteils erhalten werden kann. Gehirnfunktionen, Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit des Nervensystems von älteren Menschen, die optimal mit Thiamin, Riboflavin und Eisen versorgt sind, haben deutliche Vorteile gegenüber Schlechtversorgten, dagegen können schon geringfügige Mängel an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Niacin und die Vitamine E und C helfen, die Durchblutung kleiner Gefäße im Gehirn zu gewährleisten.

Verdauungstrakt

Im Alter lassen auch Aktivität und Funktion des Magens nach: Die Magenbeweglichkeit ist vermindert, die Nahrung wird weniger gründlich mit Verdauungssäften gemischt und der Nahrungsbrei wird langsamer an den Darm abgegeben. Von Abnützung und Funktionsverlust der Sekretionszellen im Magen sind ein Viertel aller 60 - 70jährigen und fast 40 % aller 80jährigen betroffen. Dadurch wird das saure Klima im Magen gedämpft, was die Aufnahmefähigkeit vor allem für Eisen, Kalzium, die Vitamine B6 und B12 und Folsäure herabsetzt

Knochengerüst

Bei der Erhaltung der Gesundheit der Knochen arbeiten Kalzium und Vitamin D eng zusammen. Schon früh sollten ernährungsbewusste Menschen mit Blick auf das Alter und eine zunehmende Gebrechlichkeit auf eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen achten.

Nieren und Wasserhaushalt

Bei den meisten Menschen nimmt die Nierenfunktion mit dem Alter ab. Ernährung und Krankheiten haben großen Einfluss auf die Funktion der Nieren. Durch Bluthochdruck und Arteriosklerose, aber auch durch eine Ernährung mit zu großem Proteinanteil kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Aufgrund dieser Schwächung sind ältere Menschen anfälliger auf körperliche Austrocknung, insbesondere bei heißem Wetter oder während einer Krankheit. Weil sich die Austrocknung langsam einstellt und kein auffälliges Erscheinungsbild aufweist, kann sie sehr leicht übersehen werden. Dabei können ernste Störungen im Mineralhaushalt, niedriger Blutdruck und geistige Verwirrung entstehen. Die meisten älteren Menschen brauchen mindestens ca. 2 Liter Flüssigkeit pro Tag.

Nahrungsergänzung- oft eine Notwendigkeit

Sofern keine krankheitsbedingten Diäten eingehalten werden müssen, ist der wichtigste Gesichtspunkt der Altersernährung dieser: Nur eine in Maßen eingenommene gemischte Kost, in der alle Nahrungsbestandteile enthalten sind, stellt eine gesunde Ernährung dar. Weder lässt sich durch Einseitigkeit, noch durch ziellose Verbote oder Mehraufnahme einzelner Nahrungsmittel eine Vorsorge für das Auftreten von Krankheiten betreiben.

Sehr oft kann aus verschiedenen Gründen das erforderliche Wirkstoffspektrum durch die Nahrungsaufnahme nicht abgedeckt werden. Für diesen Fall stehen heute entsprechende Nahrungsergänzungen zur Verfügung, die in den täglichen Speiseplan eingebunden werden können. Das Strath-Labor in Donaustauf hat zur Aufwertung und Ergänzung unserer Nahrung eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln entwickelt, die besonders auch für den älteren Menschen eine wertvolle Hilfe sein kann:

PK-STRATH Kräuterhefe

Hefe besitzt den höchsten und ausgeglichensten Vitamin-B-Gehalt, ein breites Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen, wertvolles Hefeeiweiß und zahlreiche Enzyme. PK-STRATH Kräuterhefe enthält von allen Strath-Produkten den höchsten Hefeanteil und die größte Vielzahl an Kräutern, wobei Vitamin B1 in einer Menge vorliegt, die bei der empfohlenen Einnahmemenge mindestens ein Drittel des Tagesbedarfes deckt - insgesamt eine Voraussetzung, mit der sie eine Basiswirkung auf den gesamten Organismus entfalten kann. Im Vordergrund steht der Einfluß auf den Körperstoffwechsel und auf die Darmflora, wodurch zum Erhalt der Widerstandskraft beigetragen werden kann - eine Studie mit PK-STRATH Kräuterhefe belegt u.a. den Einfluß auf Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

Bei den intensiven biologischen Aktivitäten während der Kultivierung mit ausgesuchten Kräuterauszügen kommt es auch zur Aktivierung aller vorhandenen Naturkräfte, die auf der energetischen Ebene dem Organismus zur Verfügung stehen.

PK-STRATH Eisenhefe

In der PK-STRATH Eisenhefe steht neben der Kräuterhefe eine mit Eisen gefütterte Hefe im Vordergrund. Das Eisen wird hier in einer organisch gebundenen Form angeboten, die gut aufgenommen und vertragen werden kann. Gerade ältere Menschen sollten wegen eines altersbedingten Nachlassens der Verwertungsfunktion auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten.

PK-SANe - Natürliche Vitalstoff-Komplexe auf Hefe-Kräuterbasis

Bei speziellen Belastungen duch Umwelt und Lebensumstände, die insbesondere im Älterwerden deutliche Spuren hinterlassen können, sind verschiedene auf besondere Ernährungsbedürfnisse abgestimmte Vitalstoff-Komplexe aus vergorenen Kräutern, Früchten, Gemüse und Kräuterhefe-Auszügen hilfreich: PK-SAN E (zur Entschlackung), PK-SAN K (für den gesunden Kreislauf), PK-SAN N (für nervöse Menschen), PK-SAN F (für die Frau) und PK-SAN M (für den Mann). Die PK-SANe sind eine ideale Ergänzung zur ganzkörperlich wirkenden PK-STRATH Kräuterhefe.

Ältere Menschen sollten besonders darauf achten, dass ihre oft eingeschränkte Ernährungslage durch gesunde Nahrung ausgeglichen wird. Sie sollten abwechslungsreich essen, neue Gerichte ausprobieren, auf die Sie sich freuen können, und wenn möglich, in Gesellschaft essen. Der gesellige Gefühls- und Gedankenaustausch regt auch die körperlichen Funktionen an und verbessert damit die Verwertbarkeit der Nahrung. Die Ergänzung durch PK-Produkte von Strath kommt diesem Anliegen des älteren Menschen durch eine wertvolle Wirkstoffbreite entgegen und vor allem auch durch dynamisierte Naturkräfte, die dem seelischen Wohlbefinden zugute kommen.

Literaturhinweis:

Zimmermann Michael u.a.: Burgersteins "Handbuch Nährstoffe", Haug-Verlag Heidelberg 2000

Gröber Uwe: "Orthomolekulare Medizin" - ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte, Wiss. Verl.-Ges. Stuttgart 2000

Holtmeier H.J.: "Ernährung des alternden Menschen", Wiss. Verl.-Ges. Stuttgart 1999

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